Erogene Zonen: Die Lustpunkte für Mann und Frau

Als erogene Zone wird ein bestimmter Körperbereich bezeichnet, der bei geeigneter Reizung und entsprechender Lust des Menschen sexuelle Erregung hervorrufen oder steigern kann. Es handelt sich bei diesen Punkten jedoch nicht einfach um Knöpfe die gedrückt werden müssen, sondern sensible Körperregionen die weitaus mehr Aufmerksamkeit benötigen. Beide Geschlechter besitzen verschiedene erogene Zonen. Die Ausprägungen und erotische Reize dieser Körperbereiche können bei Mann und Frau sehr unterschiedlich sein. Die Berührung dieser Zone, sowie auch sexuelle Phantasie wecken das Lustempfinden. Eine ungeeignete Reizung kann jedoch auch zum Schmerz führen.

Die Lust findet im Kopf statt

Bei steigendem Lustempfinden sendet das Gehirn vermehrt Signale an die Sexualzentren und an die Nervenendungen der Geschlechtsorgane. Genau umgekehrt leiten die Nervenendungen des Körpers das Signal der sexuellen Reizung über die Nervenbahnen zurück ans Gehirn. Somit werden die Reize als steigendes Lustempfinden im Gehirn verarbeitet.

Erogene Zonen der Frau

Die Reaktion auf eine Berührung ist sehr von der Stimmung und den persönlichen Vorlieben der Frau abhängig. Was eine Frau zum Rasen bringt, lässt eine andere Frau vollkommen kalt oder kann sogar als unangenehm oder schmerzhaft empfunden werden. Das beste Beispiel hierfür ist der G-Punkt. Die Diskussion ob es diesen magischen Punkt überhaupt gibt, ist bis heute nicht versiegt. Das liegt daran, dass nicht jede Frau bei Stimulation dieser Stelle in sexuelle Lust verfällt. Als sexuelle Zonen der Frau gelten die Vagina, die Klitoris und die Brustwarzen. Diese Zonen können bei sämtlichen sexuellen Praktiken gereizt und die Frau somit stimuliert werden.

Zahlreiche Frauen und Paare greifen mittlerweile auf sexuelle Spielzeuge zurück um diese Zonen zusätzlich zu reizen. In speziellen Shops und Messen können Auflegevibratoren, Klammern, Dildos und zahlreiche weitere Hilfsmittel in allen vorstellbaren Farben und Formen erworben werden. Es gibt jedoch noch sehr viel mehr erogene Zonen am Körper einer Frau. Dazu zählen die Körperregionen, an denen besonders viele Nervenenden liegen. Der Hals, Ohren, Achselhöhlen, Lenden und Gesäß können solche empfindlichen Regionen sein. Durch sanfte Berührungen und Streicheln können auch diese Zonen zur Steigerung der weiblichen Lust beitragen.

Erogene Zonen des Mannes

Beim Mann können ähnlich wie bei der Frau auch viele Körperteile sexuelle Lust hervorrufen. Das männliche Glied, das bei Stimulation den Orgasmus hervorruft, reagiert auf zarte Liebkosungen durch Hände, Mund und Zunge. Die Eichel, also die Spitze des Penis, bildet hierbei die sensibelste Zone. Viele Männer bezeichnen auch die Gesäßspalte zwischen Hodensack und Anus als äußert reizvoll und stimulierend. Ähnlich wie bei der Frau, sind auch die Brustwarzen eines Mannes mit unzähligen Nerven bestückt, was schnell und leicht zur Lust führt. Doch Vorsicht, nur zarte Liebkosungen unter leichtem Druck ist für die Männer angenehm. Kitzeln ist ein absoluter Lustkiller, während beißen einfach nur schmerzhaft ist. Die Penetration des Anus und des Bauches über dem Penis wird ebenfalls als erogene Zone bezeichnet. Eine zusätzliche sanfte Stimulation des Anus während des Geschlechtsverkehrs kann manche Männer sogar zum Orgasmus bringen.

Das persönliche Empfinden und die Mischung sind ausschlaggebend

Jeder Körper ist anders. Deswegen erkunde deinen eigenen und den Körper deines Partners mit ihm gemeinsam. Probiert die verschiedenen Lustpunkte in einer geeigneten Situation aus und sagt, was euch erregt. Wer seine sexuellen Lustpunkte und erogenen Zonen gefunden hat, kann sich deswegen nicht ausruhen. Der Sex lebt von der Abwechslung. Verwendet nicht stets die selben Handgriffe, sondern bietet eurem Partner Abwechslung in euren Berührungen. Nach dem Orgasmus brauchen Mann und Frau eine gewisse Ruhephase, da die Stimulation der erogenen Zonen dann als unangenehm empfunden werden kann.