Facesitting: Gesichtssitzen oder Queening als Sexualpraktik

Das Facesitting, auch Gesichtssitzen oder Queening genannt, beschreibt eine Sexualpraktik, bei der sich einer der Partner mit seinen Geschlechtssteilen oder seinem Gesäß auf das Gesicht des anderen setzt. Ziel des Facesittings ist der Lustgewinn durch orale Stimulation der Genitalien. Den sitzenden und dadurch auch bestimmenden Part beim Facestting übernimmt dabei in der Regel die Frau, die sich auf dem Gesicht des Partners platziert.

Was ist Facesitting

Beim Facesitting sitzt die Frau nackt oder angekleidet auf dem Gesicht des Mannes. Neben der Penetration der Vagina, Schamlippen und Klitoris (Cunnilingus) und der Stimulation des Anus (Anilingus) entsteht der sexuelle Lustgewinn bei manchen Paaren auch durch die Aufnahme des Intimgeruchs des Partners oder andere persönliche Fetische. Den aktiven und bestimmenden Part übernimmt dabei in der Regel die Frau, da sie durch die Ausrichtung Ihrer Sitzposition und die Variation des Druckes leicht über den Charakter des Facesittings bestimmen kann. Dabei kann man es als leichte Liebkosung zum Vorspiel, bis hin zum harten BDSM-Sex verwenden, wobei der liegende Partner fixiert und wie ein Sitzkissen verwendet wird.

Facesitting ist besonders für Frauen sehr aufregend

Oralsex ist bei vielen Frauen sehr beliebt, da sie durch die sanfte Stimulation der Klitoris sehr leicht zum Orgasmus kommen können. Beim Facesitting platziert die Frau ihre Vagina direkt über dem Gesicht des Mannes, womit die Befriedigung Ihrer Bedürfnisse voll im Vordergrund steht. Doch auch für den Mann ist es sehr aufregend, die Frau direkt vor seinen Augen kommen zu sehen.

Sanftes Facesitting zum Einstieg

Bei dieser sehr leichten Version des Facesittings lastet das Gewicht des Oberkörpers der Frau hauptsächlich auf dem Brustkorb des Mannes, so dass dieser immer noch gut Luft bekommt. Dabei reckt sie Ihre Vulva so weit Richtung Kopf des Mannes, dass er ihre Genitalien mit Zunge und Mund mühelos erreichen kann. Nun beginnt er in ruhigem Tempo ihre Klitoris, ihre Schamlippen und Ihre Vagina sanft zu massieren und leicht einzudringen. Besonders angenehm ist bei dieser Position, dass der Mann die Hände frei hat und seine Partnerin an Brüsten, Rücken und Gesäß liebkosen kann. Zusätzlich kann er die Hände am Becken der Frau platzieren und damit den Rhythmus und die Bewegungen der Frau unterstützen und steuern.

Mit Facesitting zum Höhepunkt

Das Facesitting kann auch deutlich härtere Formen annehmen, wobei die Bewegungsfreiheit und Luftzufuhr des Mannes deutlich eingeschränkt wird. Dabei sitzt die Frau sehr nah am Kopf des Mannes und platziert ihre Knie neben seinem Gesicht. Die Vagina wird fest und dominant auf den Mund des Mannes gedrückt, so dass er keine Wahl hat und sich dem Willen der Frau beugen muss. Diese Unterwürfigkeit kann für den Mann und für die Frau sehr luststeigernd sein. Bei dieser Methode verlagert die Frau ihr gesamtes Körpergewicht auf das Gesicht des Mannes. Dabei sollte dennoch darauf geachtet werden, dass der Mann ausreichend Luft bekommt und bis zum Ende des Liebesspiels durchhält. Eine weitere Steigerung dieser Variante ist, den Mann ans Bett zu fixieren. Durch das Anlegen von Handschellen ist er noch weiter in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was das Gefühl der Unterwerfung beim Mann und die Macht und Kontrolle der Frau verstärkt.

Front- und Reversefacesitting

Je nachdem ob du deinem Partner beim Liebesspiel in die Augen sehen möchtest oder nicht, kann sich die Frau entweder mit Blick zum Mann, oder anders herum auf ihn setzen.

  • Vorteil beim Reverse-Facesitting ist, dass die Frau neben zu den Penis des Mannes stimulieren und ihn somit gleichzeitig zum Orgasmus bringen kann.
  • Das Front-Facesitting ist die intimere Variante und für die softere Version geeignet, da Frau und Mann über Blickkontakt kommunizieren und miteinander sprechen können.

Der Dankes-Blowjob der Frau kann dann natürlich im Nachgang noch folgen.