Fesselspiele – so wird das Liebesspiel zum fesselnden Erlebnis

Du willst aufregenden und ausgefallenen Sex? Ein bisschen wie aus dem bekannten Film „50 Shades of Grey“? Dann sind Fesselspielchen eine willkommene Abwechslung, um das Liebesspiel aufregend zu gestalten. Wir erklären dir, worauf du bei Fesselspielen achten solltest und liefern dir einige hilfreiche Tipps zu den Themen Bondage, SM und Co.

Bondage für Einsteiger und SM-Liebhaber

Für Einsteiger sind Fesselspiele eine Art SM-Kick, während SM-Liebhaber Bondage nicht wirklich als SM-Praktik ansehen. Zum Fesseln können dabei verschiedene Materialien wie Handschellen, Seile oder auch Schals verwendet werden. Dabei kommt es auch auf die Intensität an, denn man möchte seinem Partner beim Bondage ja nicht ernsthaft weh tun. Dabei genießt der gefesselte Partner, sich seinen Empfindungen voll hingeben zu können und das zu genießen, was der andere mit ihm anstellt. Er hat keine Kontrolle darüber, ob er gestreichelt, penetriert oder gekitzelt wird, was die sexuelle Spannung beim Geschlechtsverkehr steigert. Wichtig ist, dass beide Partner mit der Praktik einverstanden sind und sie sich gegenseitig vertrauen. Dazu gehört auch Nein zu sagen, falls eine Grenze überschritten wird.

Ein leichtes Fesselspiel zum Einstieg

Um mit den Techniken der Fesselspiele vertraut zu werden, beginnt man mit einer gemäßigten Version des Bondage. Dazu benötigt man keine Gummimasken und Peitschen, sondern viel mehr sexy Dessous und ein Lederband, Handschellen oder einen einfachen Schal. Voraussetzung: ein warmes Schlafzimmer! Nichts bremst die Lust schneller als zu frieren. Der einfachste Weg ist, dem Partner die Hände an einen Stuhl oder das Kopfteil des Bettes zu fesseln. Somit ist er nicht mehr fähig, seine Arme zu bewegen. Um die Aufregung zu steigern, können dem Gefesselten zusätzlich die Augen verbunden werden. Das intensiviert das Erlebnis, da er nicht weiß, was der Partner mit ihm vorhat. Wenn volles Vertrauen zum Partner besteht, können Hand- und Fußgelenke aufgespreizt an die Ecken des Bettes gefesselt werden. In dieser Position liegt der Intimbereich des jeweiligen Partners komplett offen und lädt zu Sexpraktiken und Penetration ein.

Bondage – Das Spiel mit Seilen und Knoten

Wer Bondage über einfache Fesselungen hinaus praktizieren möchte, sollte sich mit der richtigen Knoten-Technik vertraut machen. Anleitungen für Knoten wie den Kreuzknoten, Achtknoten oder Slipstek finden Sie in Büchern oder Tutorials im Internet. Bondage ist eine sehr komplizierte und zeitaufwendige Fesselkunst. Wer sich für diese Praktik des Sadomaso entscheidet, sollte viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung stecken, bevor die Techniken zum ersten mal angewandt werden können. Dabei muss immer damit gerechnet werden, dass diese Art von Sexspiel dem Partner nicht gefällt.

Das richtige Equipment bei Fesselspielen

Wer tiefer in die Welt der Fesselspiele eintauchen will, sollte das Equipment im Sexshop kaufen. Die Fesseln und Seile werden speziell für die Techniken hergestellt und sind somit angenehmer am Körper zu tragen. Andernfalls kann es schlimme Schürfungen und Druckstellen geben. Ketten und Seile aus dem Baumarkt sind für Fesselpraktiken nicht zu empfehlen, da sie oft scharfe Kanten und raue Oberflächen haben. Für den Notfall sollte immer ein Messer oder eine Schere bereit liegen, damit die Fesseln schnell gelöst werden können.